(This is the German version of the last article about the citation of TCMAM in a scientific article. For the English version, have a look here.)
Ich freue mich sehr, berichten zu können, dass die THIG-Berichterstattung über die Maya-Schatzsuche der “Bild”-Zeitung und der Artikel im BILDblog in einem hervorragenden, wissenschaftlichen Artikel zur Wissenschaftskommunikation als positives Beispiel erwähnt wurde. Der Artikel stammt von Diane Scherzler und wird in Archäologische Informationen der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. veröffentlicht.
Die Zusammenfassung des Artikels liest sich so:
“Im März 2011 startete die „Bild“-Zeitung eine Expedition zum Izabal-See im Osten Guatemalas. Acht Tonnen
Maya-Gold wollten Reporter und ein „Maya-Experte“ in einer angeblich versunkenen Stadt finden. Dieser Artikel untersucht anhand dieser „Schatzsuche“, wie sich Wissenschaftler in solche Szenarien einbringen und sie beeinflussen können. Vor dem Hintergrund zweier qualitativer Befragungen – von Archäologen und von „Bild“-Lesern – wird erörtert, welche Chancen und welche Risiken Blogs, FacebookKommentare und Wikipedia-Artikel für die nicht-wissenschaftliche Darstellung und Rezeption archäologischer Sachverhalte bieten. Wie verändern Soziale Medien und Netzwerke die Kommunikation von Wissenschaftlern und Bürgern? Welche Schritte müssen Archäologen gehen, die die neuen Möglichkeiten nutzen wollen?”
Im Artikel nutzt Scherzler unsere Berichterstattung und den Gastkommentar im BILDblog als Beispiel, wie man mit so einer Schatzsuche umgehen kann:
“[TCMAM] hat den Mesoamerikanisten und den Archäologen jedenfalls eindrucksvoll vorgemacht, was eine einzelne Person, die den Machenschaften der „Bild“ etwas entgegen setzen will, erreichen kann, was sie vor allem im Web 2.0 erreichen kann.”
Wie man sieht, geht es vor allem um die Frage, wie Wissenschaftler und Akademiker in der heutigen Zeit kommunizieren und damit die Kluft zum interessierten Laien überbrücken könnten, um Aufklärung über bestimmte Sachverhalten zu geben. Es ist wirklich hochinteressante Lektüre. Wer sich den Artikel also gerne komplett durchlesen möchte, kann ihn hier herunterladen.
Hier außerdem die Links zum BILDblog-Artikel und der Fortsetzung.



